Nahrungsergänzungsmittel
Gelegentlich sind die gewünschten Ergebnisse aufgrund eines unzureichenden Spenderangebots nicht erreichbar. In solchen Fällen besprechen wir die bestmöglichen erreichbaren Ergebnisse und mögliche Wege, das Wachstum des ursprünglichen Haars zu optimieren.,Manchmal ist eine Haartransplantation zum aktuellen Zeitpunkt nicht für Sie geeignet, sondern erfordert einige vorbereitende Behandlungen, um die Qualität der ursprünglichen Haare zu verbessern oder den Haarausfall zu stabilisieren und miniaturisierte Follikel so weit wie möglich zurückzubilden. Es gibt eine Reihe von Behandlungen, die dabei helfen können, nämlich die folgenden:
Haarwachstum hängt von einer stetigen Versorgung der Kopfhaut und der Follikel mit Nährstoffen ab, und echte Mängel können Haarausfall auslösen oder verstärken. Nahrungsergänzungsmittel können helfen — die Evidenz ist jedoch eindeutig, dass sie vor allem Menschen mit einem nachgewiesenen Mangel nutzen und nicht als routinemäßiges „Haarvitamin“ für alle.
Nährstoffe mit Bezug zur Haargesundheit
- Eisen (Ferritin): Niedrige Eisenspeicher sind eine anerkannte Ursache für Haarausfall, besonders bei Frauen; das Beheben eines Mangels kann helfen.
- Vitamin D: Am Haarfollikelzyklus beteiligt; niedrige Werte werden mit mehreren Formen von Haarausfall in Verbindung gebracht.
- Zink: Wichtig für die Follikelfunktion und die Geweberegeneration — zu viel kann jedoch schädlich sein (siehe unten).
- B-Vitamine, einschließlich Biotin (B7): Unterstützen die Keratinproduktion, ein echter Biotinmangel ist allerdings selten.
- Vitamin C: Fördert die Eisenaufnahme und die Kollagenbildung.
Was die Studienlage zeigt
- Nahrungsergänzungsmittel helfen zuverlässig nur, wenn sie einen dokumentierten Mangel beheben, der durch Blutwerte wie Ferritin und Vitamin D bestätigt ist.
- Bei Biotin zeigen die hochwertigsten Studien trotz intensiver Vermarktung keinen Nutzen bei Personen ohne Mangel.
- Mehr ist nicht besser: Hochdosiertes Zink kann selbst Haarausfall verursachen, indem es Kupfer entzieht, und einige Vitamine sind im Übermaß giftig.
Ein sinnvolles Vorgehen
- Beginnen Sie mit einer ausgewogenen Ernährung mit magerem Eiweiß, Obst, Gemüse und Vollkornprodukten, die den Bedarf der meisten Menschen deckt.
- Lassen Sie testen, wenn der Haarausfall ungeklärt ist, Ihre Ernährung eingeschränkt ist oder eine Erkrankung die Aufnahme beeinträchtigt.
- Ergänzen Sie gezielt, um eine bestätigte Lücke zu schließen — und überprüfen Sie das —, statt dauerhaft hochdosierte „Haar“-Produkte einzunehmen.
Bei Geneve werden Nahrungsergänzungsmittel nur dort empfohlen, wo sie für Sie sinnvoll sind, idealerweise gestützt auf Blutwerte, damit Sie einen tatsächlichen Mangel behandeln und nicht eine andere Ursache des Haarausfalls überdecken.
Alternative Haarbehandlungen
- Medikamente zur Vorbeugung / Stabilisierung von Haarausfall
- Exosomen
- PRP
- LLLT — Lasertherapie
- TrichoTest — Fagron
- Biopsie